Im Herbst und Winter steigt die Zahl der Dämmerungseinbrüche. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie sich vor Diebstahl schützen. Wir haben dazu einen richtigen Experten befragt – Inspektor Christian Colombo von der Polizei Kärnten.

Wussten Sie, dass 40 Prozent aller Einbrüche in den Monaten November bis Jänner passieren? Jetzt ist sozusagen Hochsaison für Dämmerungseinbrüche. Die Tage werden immer kürzer, die Nächte länger und die Langfinger immer aktiver. Wenn Ihnen also derzeit etwas komisch oder verdächtig vorkommt, zögern Sie nicht, die Polizei zu rufen. Besser einmal mehr angerufen als Einbruchsopfer zu sein.

Damit es gar nicht erst zu einem Dämmerungseinbruch kommt, sollten Sie ein paar Dinge unbedingt beachten. Die meisten Einbrüche in Einfamilienhäuser ereignen sich über die Terrassentür (49,5 Prozent), durch ein Fenster (32,6 Prozent) oder die Haustüre (12,5 Prozent) – etwa bei Wohnungen, die nicht im Erdgeschoß liegen. Achten Sie also darauf, dass alle Türen immer versperrt sind. Eine plötzlich angehende Lichtquelle schreckt Langfinger außerdem ab. Profis können zusätzlich Ihr Eigenheim mit einem Einbruchschutz versehen – Fenster und Türen können mit stabilen Beschlägen nachgerüstet werden. Oder Sie lassen sich eine Alarmanlage einbauen. Tipps dazu gibt es außerdem vom Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst unter 059133-20-0.

Gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster
Ein Freifahrtschein für Einbrecher sind übrigens frei stehende Leitern oder Mülltonnen, die einfach vor ein Fenster gestellt werden können. Diese können zumindest mit einem Fahrradschloss gesichert werden – einfach aber effizient. Steckdosen im Freien sind ebenfalls eine Hilfe für Einbrecher, da sie hier mitgebrachtes Werkzeug einsetzen können. Und natürlich ist ein gekipptes Fenster für Langfinger ein offenes Fenster! Sollten Sie also länger nicht im Eigenheim sein, denken Sie daran Fenster ganz zu schließen. Außerdem verständigen Sie Ihre Nachbarn, dass sie die Zeitung wegräumen, nach der Post sehen und geben Sie einer Vertrauensperson einen Zweitschlüssel. Auf keinen Fall den Schlüssel unter der Fußmatte oder neben dem Eingang in einem Versteck deponieren – ohne Einbruchspuren greift kein Versicherungsschutz!

Gerade im Advent locken auch die verschiedenen Adventmärkte zu einem Ausflug. Sollten Sie mit dem Auto unterwegs sein, denken Sie daran, keine Wertgegenstände im Auto zu lassen. Autoeinbrüche sind für geübte Täter ein Leichtes und sichtbare Smartphones, Navigationsgeräte, Schlüssel, Handtaschen oder Computer sind eine direkte Einladung an potenzielle Täter.

Mit Raiffeisen auf Nummer Sicher
Weniger sorgen haben Sie natürlich auch, wenn alles versichert ist. Die „Meine Wohnungs-/Eigenheimversicherung“ von Raiffeisen ist dabei die erste Wahl, wenn es um ein sicheres Zuhause geht. Bereits im Basispaket ist der Einbruchschutz inkludiert. Es werden nicht nur die Kosten für die Wiederherstellung von Schäden gedeckt, sondern auch nicht existenzbedrohende Schäden wie zum Beispiel ein zerbrochener Spiegel. Mehr Infos zur „Meine Wohnungs-/Eigenheimversicherung“ liefert der Flyer (PDF) oder wir vom WohnTraumCenter der Raiffeisenbank Landskron Gegendtal.