Sommerzeit ist Badezeit. Und wie könnte es besser sein, als seinen eigenen Pool im Garten zu haben. Aber es gilt einiges zu beachten – finanztechnisch und bei der Planung. Wir geben Ihnen Tipps für den perfekten Pool und zeigen die aktuellen Trends.

Viele träumen von einem Urlaub in der Karibik. Doch warum, eine weite Reise in Kauf nehmen, wenn man sich die Karibik in den Garten holen kann? Eine Kundschaft der Raiffeisenbank Landskron-Gegendtal hat sich diesen Traum erfüllt und mit uns darüber geplaudert, worauf man achten muss.

Versteckte Kosten
Wie bei jedem großen Projekt kommt es auf die richtige Planung an. „Man sollte sich vorab das komplette Bild überlegen“, erzählt Claudia P. aus eigener Erfahrung. Also wo genau soll der Pool stehen, wie groß soll er sein und passt er überhaupt in dieses oder jenes Garteneck. „Wir haben uns für einen acht mal vier Meter großen Pool entschieden“, so Claudia. So wurde ein entsprechendes Poolset besorgt und dann ging es ans Eingemachte – sprich Baggerarbeiten. Und da gab es auch schon die erste Überraschung. „Wir haben das Loch zu tief ausgehoben und kamen auf Grundwasser, das wir trotz einer Pumpe nicht wieder rausbekommen haben.“ Es musste wieder aufgeschüttet werden und jetzt ist der Pool höher als geplant. Und so kamen auch schon die ersten zusätzlichen Kosten zum Tragen. Denn „wir mussten uns jetzt um eine passende Umgebung und einen Höhenausgleich kümmern“.

Auch Baggerarbeiten verursachen versteckte Kosten. Denn wenn dieser anrückt, sieht die Wiese danach aus – frage nicht. Die muss natürlich auch wieder frisch angesät werden. In Claudias Fall wurden Styroporsteine in das Baggerloch verlegt und mit Beton ausgegossen, darüber kommt ein Flies und mit einer Folie wird alles dicht gemacht. Nächstes Problem: „Die Stiege ist beim Betonieren abgesunken weil wir sie nicht genug verkeilt haben. Aber auch dieses Problem haben wir gelöst“, zwinkert Claudia.

Wenn dann der Pool endlich fertig ist, sollte man auch auf die Pflege denken. „Bei der Größe unseres Pools haben wir uns für einen automatischen Sauger entschieden – sonst wird man mit der Arbeit nicht mehr fertig und schließlich will ich ja plantschen und nicht saugen“, lacht Claudia. Abschließend hat sie noch einen Tipp: „Eine sandfarbene Folie lässt das Wasser türkisfarben schimmern – wie in der Karibik.“

Die Finanzierung
Was die Kosten für ein solches Projekt betragen, sind die sehr individuell. Diese hängen natürlich von der Größe des Pools ab, der Ausstattung und den verwendeten Materialien. Beispielsweise bei einem Schwimmteich müssen zusätzliche Kosten für die Bepflanzung eingerechnet werden. Auch eine entsprechende Beleuchtung für den Poolrand oder den Innenbereich müssen einkalkuliert werden. Auch Folgekosten für Reinigung, Strom der Pumpe und Zubehör gehören in die Ausgabenrechnung.

Sie wollen sich die Karibik in den Garten holen? Dann schauen Sie bei uns im WohnTraumCenter der Raiffeisenbank Landskron-Gegendtal vorbei. Wir helfen Ihnen bei der Finanzierung gerne weiter.

Hier noch ein paar aktuelle Trends für den eigenen Pool:

Der Pool wird individuell:
Garten und Pool verschmelzen zum Rückzugsort und werden mit einem individuellen Touch versehen. So kann man auch mit kleinen Budgets sehr schöne Ergebnisse erzielen.

Der Pool verschmilzt mit Innen und Außen:
Die Grenzen zwischen Innenräumen und Außenräumen verschmelzen miteinander. So dient der Pool schon als Fortsetzung des Wohnraums im Freien.

Der Pool nimmt Formen an:
Der Trend geht einerseits zu langen, schmalen Schwimmkanälen, die sich an den klaren, geradlinigen Formen der modernen Hausarchitektur orientieren. Auf der anderen Seite sind attraktive Überlaufrinnen-Pools mit Natursteinverkleidungen gefragt. Mit speziellen Skimmern können auch bei Fertigbecken so hohe Wasserstände erreicht werden, dass sie wie Überlaufbecken wirken. Für kleinere Gärten werden Minipools angeboten, die eine Mischung aus Swimmingpool und Whirlpool im Garten darstellen.

Der Pool leuchtet:
Verschiedene Lichtdesigns und sogar Musik macht den Badespaß noch kompletter. LED-Beleuchtung und sogar Unterwasserlautsprecher werden immer beliebter.

Der Pool ist technisch:
Die Schwimmbadtechnik wurde in den vergangenen Jahren immer aufwändiger. Automatische Mess- und Regeltechnikanlagen, die Anbindung an Smart Home-Systeme, leistungsstarke Gegenstromanlagen und die bereits erwähnte LED-Unterwasserbeleuchtung gehören fast schon zum Standard. Drehzahlregulierte Pumpen passen den Umwälzungsbedarf des Wassers an die Nutzungsgewohnheiten an.

Der Pool ist weg:
Da so ein Pool jede Menge an Platz einnimmt, der oft nicht vorhanden ist, gibt es bereits versenkbare Pools. So kann der Swimmingpool auf Gartenhöhe versenkt werden, wenn man ihn nicht benutzt. Das funktioniert ganz bequem mittels Smartphone. Diese innovative Lösung stammt übrigens aus der Schweiz.