Die Projektleiterin der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie, Edith Jäger, hat uns bei unseren Wohntraumtagen besucht und dabei zahlreiche Fragen unserer Kunden beantwortet. Und was eine Sanierung wirklich bringt, zeigt ein Beispiel.

Welche Förderungen gibt es? Was ist die beste Heizung? Wie gehe ich eine Sanierung an? Das sind nur einige Fragen, die unsere Kunden bei den Wohntraumtagen an Edith Jäger gestellt haben. Und die Energieexpertin hat sich dabei genügend Zeit genommen. So wurden unsere Wohntraumtage ein großer Erfolg und haben mit der Raiffeisenbank Landskron-Gegendtal einige Wohnträume wahr werden lassen.

Kostenloser Sanierungscoach
Ein großes Thema war auch die Wohnbauförderung neu, die am 1. Jänner 2018 in Kraft getreten ist. Für die Förderung spielen energiesparende Maßnahmen eine große Rolle. Hier wird vom Land ein sogenannter Sanierungscoach kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieser ist außerdem für Förderungen verpflichtend vorgeschrieben. Wir als Bank empfehlen unseren Kunden dabei Edith Jäger, die mit uns schon lange zusammenarbeitet.

Wärmepumpe gegen Öl gegen Pellets
Konkret ist es laut der Energieexpertin schwierig eine pauschale Meinung abzugeben, was Heizung oder Energiemaßnahmen betrifft. „Das Beste gibt es nicht, man muss sich jedes einzelne Projekt genau ansehen und sich dann für die beste Lösung entscheiden“, sagt Jäger. Bei Heizungen gehe die Tendenz hin zu Wärmepumpen, denn die seien Platz sparend, haben sehr niedrige Betriebskosten und sind außerdem umweltfreundlich. Kleiner Wermutstropfen: Die Tiefenbohrung ist oft recht teuer. Besonders im Altbau werden oft die Ölheizungen gegen Pelletsheizungen getauscht, die im Verbrauch billiger sind. Der Ölpreis werde hingegen eher steigen, so die Expertin. Wer einen Vergleich sucht, findet den mit einem Heizkostenrechner. Einen Rechner finden Sie auf: http://www.aee.or.at

Die Kraft der Sonne ist ebenfalls für viele Häuslbauer eine interessante Variante. Photovoltaik sei besonders für Warmwasser interessant oder wenn man einen erhöhten Stromverbrauch hat. Solche Anlagen werden ebenfalls mit Direktzuschüssen gefördert.

Heizungstausch: 1.300 Euro Ersparnis im Jahr
Nimmt man eine umfassende Sanierung ins Visier, wird auch die maximale Förderung schlagend. So wurde es auch von Wohntraumexpertin Margarethe Gaugelhofer gemacht. Vor drei Jahren kam der Gedanke zur Sanierung, weil es irgendwie keinen Spaß macht, wenn es im Haus gleich zieht wie im Vogelhaus im Garten. Edith Jäger ist mit der Wärmebildkamera angerückt und bei der Auswertung der Fotos war eines sofort klar: Ein Vollwärmeschutz muss das Haus wieder in einen frischen Mantel packen. Außerdem wurde die Heizung auf Pellets umgestellt und auch die Fenster (Achtung: Fenster alleine sind nicht mehr förderungswürdig!) wurden erneuert. Ein kurzes Beispiel zeigt, warum es sich einfach auszahlt: „Im Vergleich zur Ölheizung erspare ich mir rund 1.300 Euro im Jahr (700 Euro für Pellets im Vergleich zu 2.000 Euro für Öl). Die Kosten für die Sanierung kamen auf rund 70.000 Euro, davon wurden 32.000 Euro – also die Maximalförderung – gefördert“. Fazit: „Das Wohnklima hat sich unglaublich verbessert!“, so Gaugelhofer.

Wenn auch Sie Interesse an einer Sanierung haben oder auf der Suche nach einem Energieberater sind, dann kommen Sie einfach bei uns im WohnTraumCenter der Raiffeisenbank Landskron-Gegendtal vorbei. Wir beraten Sie gerne!